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42 neue Ethno‑Mandalas: Resonanzen im Kreis

Die Sammlung von 42 neuen Ethno‑Mandalas lädt zu einer stillen Reise durch Zeichen, Rhythmus und Form ein. Jedes Motiv ist bewusst als „inspiriert von“ klassischer Symbolik gekennzeichnet: Aboriginal‑Anklänge, afrikanische Ahnenfiguren, aztekische Sonnenglyphen, berberische Khamsa‑Ornamente, keltische Triskele, Inka‑Chakana, Maori‑Koru, polynesische Geometrie, nordische Vegvisir‑Andeutungen und schamanische Krafttier‑Symbole finden sich in abstrahierter, respektvoller Übersetzung.

Die Arbeiten spielen mit Kreisform, Wiederholung und Zentrum als öffnender Kraft: Wasserloch‑Symbole werden zu Ursprungspunkten, Zeremonienkreise zu Rhythmen, Totems und Ahnenfiguren zu stillen Achsen. Manche Motive sind dicht ornamentiert, andere atmen durch großzügigen Negativraum; gemeinsam ist ihnen die Idee, sichtbare Meditation zu sein — Linien, die Atemrhythmen spiegeln und das Auge führen.

Ästhetisch sind die Mandalas sowohl als Ausmalvorlagen wie als meditative Fokusbilder gedacht. Farbflächen und Strichstärken sind so angelegt, dass beim Kolorieren ein Fluss entsteht: warme Erdtöne, kontraststarke Schwarz‑Weiß‑Varianten und dezente Akzentfarben, die das Zentrum betonen. Technisch wurde auf klare, geschlossene Konturen geachtet, damit die Vorlagen druck- und druckfertig bleiben.

Wichtig: Die Serie ist künstlerisch inspiriert und keine ethnographische Repräsentation. Herkunft und Bedeutung der Vorbilder wurden respektiert, Hinweise auf Quellen und „inspiriert von“-Hinweise sind in den Metadaten vermerkt. Ziel ist eine ehrliche Auseinandersetzung mit Formensprache — nicht Aneignung.

Betrachterinnen und Betrachter sind eingeladen, die Motive als Einladungen zur Kontemplation zu nutzen: folgen Sie den Linien mit dem Blick, atmen Sie im Takt der Wiederholungen, lassen Sie Assoziationen zu und nutzen die Bilder als ruhigen Anker. Die 42 Mandalas sollen Resonanz erzeugen — visuell, taktil und innerlich.

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