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Barrierefreiheit: Fortschritt und Kennzahlen

Barrierefreiheit ist kein Zusatz, sondern Teil guter Gestaltung. Nach intensiver Überarbeitung und umfassenden Tests wurde ein großer Schritt erreicht: das wird nach viel Arbeit endlich einen hohen Barrierefreiheitsgrad zu 92 % erreicht haben.

Die Arbeit begann mit einer Bestandsaufnahme: automatisierte Prüfungen, manuelle Tests und Nutzertests mit Personen, die assistive Technologien verwenden. Priorisiert wurden Inhalte, Navigation und Formularbedienung. Semantisches HTML, klare Überschriftenstrukturen und aussagekräftige Alternativtexte wurden konsequent ergänzt. Farben und Kontraste wurden so angepasst, dass Texte und Bedienelemente für Menschen mit Sehschwäche gut lesbar sind. Interaktive Elemente erhielten sichtbare Fokusindikatoren und vollständige Tastaturbedienbarkeit.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Kompatibilität mit Screenreadern und mobilen Assistenzfunktionen. ARIA-Rollen und Beschriftungen wurden gezielt eingesetzt, ohne das DOM unnötig zu verkomplizieren. Formularfehler werden klar und kontextbezogen angezeigt; Labels sind eindeutig zugeordnet. Multimedia-Inhalte bekamen Untertitel und Transkripte, damit audiovisuelle Inhalte barrierefrei nutzbar sind.

Die Einbindung von Nutzern mit Behinderungen in den Testprozess war entscheidend. Echtes Feedback half, Prioritäten zu setzen und Missverständnisse aufzudecken, die automatisierte Tools nicht finden. Außerdem wurden Performance- und Ladezeiten optimiert, weil langsame Seiten die Zugänglichkeit für viele Nutzer verschlechtern.

Barrierefreiheit ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Deshalb wurden Checklisten, Styleguide-Regeln und automatisierte Tests in die CI/CD-Pipeline integriert. So lassen sich Regressionen früh erkennen und beheben. Zusätzlich entstand eine Dokumentation, die Entwicklungs- und Redaktionsprozesse für barrierefreie Inhalte erklärt.

Ergebnis: Die Seite erreicht mit den getroffenen Maßnahmen einen hohen Barrierefreiheitsgrad. Technisch wie in der Nutzererfahrung wurden viele kritische Punkte behoben; verbleibende Aufgaben sind priorisiert und in Roadmap-Einträgen erfasst. Die erreichte Kennzahl ist Ausdruck kontinuierlicher Arbeit, die die Nutzung für möglichst viele Menschen ermöglichen soll.

Zur nachhaltigen Sicherstellung der Barrierefreiheit wurde ein Governance-Prozess etabliert: Verantwortlichkeiten sind klar verteilt, Schulungen für Entwicklerinnen, Designer und Redakteurinnen wurden durchgeführt und es gibt regelmäßige Audits. Akzeptanzkriterien sind dokumentiert, Tickets für Verbesserungen werden nach Dringlichkeit bearbeitet. Nutzerfeedback bleibt ein fester Bestandteil; technische Metriken werden in Dashboards überwacht, um negative Trends früh zu erkennen. Langfristig sind weitere Schritte geplant, etwa die vollständige Umsetzung von WCAG AAA-Anforderungen in ausgewählten Bereichen und erweiterte Assistenzfunktionen für mobile Nutzer.

Zusammenfassung Sehen Sie hier, welche Barrierefreiheitsstandards Ihre Website erfüllt. Der Mindeststandard für Websites ist WCAG AA. WCAG A WCAG AA 95% WCAG AAA 92% EN 301 549 95%